Tag 1: 6 Stempel, 90km, 3300hm
Streckenverlauf
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GPX-Download Stoneman Taurista
Start
Los ging es in Wagrain. Wir Übernachteten in einer Ferienwohnung unweit der Stoneman Strecke. Den Rucksack am Abend zuvor gepackt, ging es nach einem Guten aber frühen Frühstück um 7:00 Uhr los. Das Wetter war perfekt, fast wolkenloser Himmel und den ganzen Tag war Sonne angesagt.

Stempelstelle: Edelweiss-Alm
Die Stempelstelle “Edelweiss-Alm” war dann auch schon 10min später erreicht, dies sollte aber auch der einfachste Stempel bei der Tour bleiben. Die Stempelstelle Edelweiss-Alm, liegt kurz hinter dem Hotel auf einer kleinen Anhöhe und in Sichtweite ist der Mittelstation “Rote 8er”. Die Stempelstelle liegt auf 1187m. Von hier ging es direkt weiter das nächste Ziel war die Stempelstelle Rossbrand.

Stempelstelle: Rossbrand
Die Strecke führte von hier in Serpentinen hinunter ins Tal und dann ein Stück Radweg bis nach Sinnhub (Altenmark im Pongau).

Hier begann dann der Anstieg zur nächsten Stempelstelle. Anfangs eine Teerstraße, diese ging dann in einen Schotterweg über. Meist mit gleichmäßiger, moderater Steigung, kurze Stücke auch mal steiler. Weiter Oben führte der Weg durch ein etwas feuchteres Gebiet, dort waren teilweise Holzstege verbaut. Es folgten 1km Schiebestück an dessen Ende die Stempelstelle in Sicht war. Hier wurde man von einer Herde Kühe begrüßt, diese hatten sich am Gipfelkreuz versammelt. Die Stempelstelle Rossbrand liegt auf 1770m, die Aussicht war fantastisch, auf der Tour der schönste Ausblick und ein guter Platz um eine Pause einzulegen. Nach kurzem Aufenthalt ging es dann bergab, die nächste Stempelstelle war der Mandlberg auf 979m.

Stempelstelle: Mandlberg
Auf dem Weg zum Mandlberg tut sich immer mal wieder ein schöner Blick auf den Dachstein auf, es geht hauptsächlich über Schotterwege.

Der Mandlberg war recht einfach zu erreichen nur wenige Höhenmeter waren zu erklimmen. Die Stempelstelle ist sehr idyllisch gelegen, das Wetter tat sein übriges dazu. Der Stempel war schnell geholt und von hier aus ging es direkt weiter zur Stempelstelle Forstau.

Stempelstelle: Forstau
Die Stempelstelle liegt ähnlich hoch wie der Mandlberg, es musste aber ein kleiner Hügel überwunden werden. So waren 350hm zu bewältigen. Der Weg führte vom Mandlberg hinab nach Mandling und von da aus einem Schotterweg hinauf. Dieser führte in gleichmäßiger Steigung den Berg hinauf und anschließend folgte eine schöne Abfahrt bis nach Forstau. Das letzte Stück ging es über eine Teerstraße. Die Stempelstelle lag mitten in Forstau an einem Parkplatz.
Wenn man die Stoneman Strecke weiter fährt, folgt die Stempelstelle Oberhütte. Wenn man die Strecke so wie ich in zwei Tagen fahren möchte, bietet es sich an hier die Tour zu unterbrechen und die Straße nach Radstadt zu folgen. Dort gelangt man wieder auf die Stoneman Strecke und kann dieser weiter folgen. Auf der Strecke Richtung Radstadt sind 130hm zu bewältigen. Nun stand die Stempelstelle “Sattelbauer” die auf 1283m liegt auf dem Plan.
Stempelstelle: Sattelbauer
Der Weg führte hier erst eine Teerstraße hinauf, ober weiter ging es weiter über einen Schotterweg, der in einem kurzen Singletrail endet.

Hier fährt man beim Berggasthof Sattelbauer vorbei, am Parkplatz direkt hinter dem Gasthof befindet sich dann die Stempelstelle. Die steigenden Temperaturen merkte man so langsam, immerhin 450hm musste man bewältigen. Der Stempel war schnell geholt, nun ging es zur letzten Stempelstelle an diesem Tag: Der Gießenkar.
Stempelstelle: Gießenkar
Der letzte Berg sollte es noch mal in sich haben, es ist die höchstgelegene Stempelstelle mit 1878m und es galt 950hm zu erklimmen. Der Weg führte vom Sattelbauer hinunter nach Flachau, von hier aus ging es hauptsächlich auf einer Teerstraße in Serpentinen den Gießenkar hinauf. Es gab nur wenig bewaldete Stücke, die Sonne brannte! Hier merkte ich die schon gefahrenen Höhenmeter, 2 Pausen halfen dann die Stempelstelle zu erreichen.

Die Stempelstelle liegt in der Nähe der Gondelstation “Flying Mozart” mit einem schönen Ausblick auf die umliegenden Berge. Das Tagesziel war nun erreicht, die Abfahrt vom Gießenkar führt durch den Bikepark Wagrain. Das erste Stück vom Bikepark habe ich auf der ausgeschilderten Umleitung umfahren, das letzte Stück ging dann durch den Bikepark.

Unten angekommen ging es dann noch ein Stück zur Edelweiss-Alm hoch um die Ferienwohnung zu erreichen. Hier wurde bei einem kühlen Weizenbier in der Sonne entspannt und die vergangenen schönen Stunden nochmal Revue passiert. Ein schöner erster Tag, traumhafte Ausblicke und sportlich für mich auch eine gemeisterte Herausforderung.
Hier geht es zum zweiten Tag:
Tag 2: 2 Stempel – Oberhütte und Johannesfall


