Tag 3: Extra Runde – CZ-Loop
Streckenverlauf
GPX-Download
GPX-Download Stoneman Miriquidi C-Edition
Vorwort
Ich hatte die Ferienwohnung für 4 Nächte gebucht, so dass mir noch ein Tag zum Mountainbiken blieb. Geplant hatte ich den Tag vorher eher was ruhiges zu machen, aber der CZ-Loop reizte mich dann doch so sehr das ich mir kurzerhand das Digitale Starterpacket für die Extra Runde gekauft habe. Es war sehr lohnenswert!
Start
Los ging es wie am Vortag in Rittersgrün, man konnte direkt an der Grenze nach Tschechien parken, die Strecke verläuft nur 200m entfernt vom Parkplatz.

Stempelstelle Kaple sv. Jana Nepomuckeho (5km – 390hm)
Die Strecke führte zu beginn interessanterweise parrallel zur Strecke wie am Vortag zur Stempelstelle Rabenberg, nur eben auf der tschechischen Seite. Nach etwa 2km entfernten sich die Wege dann. Man fuhr fast bis zur Stempelstelle bergauf, erst zum Schluss wurde es eben. Es ging hauptsächlich über Teerstraßen, nur das letzte Stück über einen Waldweg.

Dann war die erste Stempelstelle Kaple sv. Jana Nepomuckeho, einem Deutsch/Tschechischen Gemeinschaftsprojekt, erreicht. Das Stempeln mit der digitalen Karte erwies sich anfangs als etwas hackelig, funktionierte dann aber einwandfrei. Der Stempel nun geholt und ging es weiter zur Stempelstelle Blatensky vrch.
Stempelstelle Blatensky vrch (11km – 320hm)
Nun ging es erstmal bergab über Forstwege, dann ein kurzes Stück über eine Teerstraße um dann wieder auf einen Forstweg leicht berauf zu fahren. Man fuhr hauptsächlich durch Waldgebiete und ein kurzes Stück ging es über eine Wiese.

Bis dahin war die Steigung nur mäßig, erst zum Ende hin wurde es Steiler und der Weg etwas rupiger. Irgendwann kommt man aus dem Wald und steht plötzlich vor der Stempelstelle, selbstverständlich auch mit Turm! Alles im allen aber gut zu fahren. Der Stempel war geholt, und es ging weiter zur nächsten Stempelstelle dem Plesivec.
Stempelstelle Plesivec (10km – 200hm)
Vom Blatensky vrch ging es in leichter Neigung 7km bergab, teilweise über Waldwege, teilweise über Teerstraßen.

Zum Schluss folgte der Anstieg zur Stempelstelle. Diese war bei einem Hotel mit einem Skilift, es gab einen schönen Rundumblick. Hier machte ich eine kurze Pause. Anschließend ging es los zur Stempelstelle Klinovec, dem längsten Teilstück mit den meisten Höhenmeter an diesem Tag.
Stempelstelle Klinovec (26km – 860hm)
Dies war einer der schönsten Abschnitte der Tour. Man fuhr anfangs 7km bergab, hauptsächlich durch Wälder. Nach einem kurzen Zwischenanstieg war man dann in St. Joachimsthal angekommen wo der Aufstieg zum Klinovec begann.

Der Auftieg beträgt 630hm. Zu beginn, in Joachimsthal, wurde man auch gleich mit einer knackigen Steigung begrüßt, später wurde es dann aber etwas flacher. Von der Steigung her aber überwiegend etwas fordernd. Der erste Teil verlief über eine Teerstraße, auf halber höher bog man davon ab und fuhr weiter einen gut befestigten Waldweg hinauf. Erst zum Schluss ging es wieder ein kurzes Stück über Teer.

Zwischendurch taten sich immer mal wieder schöne Blicke ins Umlad auf, auch der etwas niedrigere Fichtelberg auf der Deutschen Seite, war gut zu sehen.

Nachdem der Stempel geholt war, machte ich noch etwas Pause. Auf dem Plesevic gibt es einen Bikepark und man konnte dem Treiben zu schauen.
Stempelstelle Johannesstollen (14km – 160hm)
Bei der Abafhrt ging es wie auch beim Rabenberg am Tag zuvor, den Bikepark hinab. Man konnte sich für eine Blaue und eine Rote Piste entscheiden. Ich entschied mich für die flowige Blaue. Die Abfahrt machte riesig Spaß, nur mit wenig Schwierigkeiten, man konnte es einfach laufen lassen. Leider verpasste ich dann etwas den Ausstieg, wenn man die Stoneman Strecke fährt darf man nicht bis nach unten fahren!!! So gab es noch ein paar extra Höhenmeter, den Spaß war es aber Wert. Danach ging es über Waldwege, eine breite Skipiste und dann wieder über Waldwege in schneller fahrt bis zum Johannesstollen.

Dieser liegt etwas unscheinbar am Wegrand und man muss schon etwas aufpassen damit man nicht vorbei fährt. Nachdem auch der Stempel geholt war ging es an die Rückfahrt.

Ende (7km – 0hm)
Es ging nur noch Bergab Geschwindigkeiten von 50 km/h waren kein Problem. Fast etwas langweilig zu fahren, aber zum Ende der Tour passte das dann auch gut! Nach 6:30h, 80km und 2000hm war ich dann wieder am Ausgangspunkt in Rittersgrün.
Fazit
Eine schöne extra Tour, wenn man eh in der Gegend ist sollte man die mitnehmen. Ich fand es auch spannend durch Tschechien zu fahren, dies hatte ich bisher noch nicht gemacht. Also neben dem Mountainbiken auch so ein interessantes Erlebnis. Wenn dann die Corona Pandemie 2021/22 hoffentlich ein Ende findet fänd ich es nochmal spannend den Original Stoneman Miriquidi zu fahren bei dem der CZ-Loop fester Bestandteil ist.
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