Tag 1: 4 Stempel – Königsanstieg Breithorn
Streckenverlauf
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GPX-Download Stoneman Glaciara
Für den ersten Tag hatte ich mir 4 Stempel vorgenommen – Breithorn, Binn, Reckingen und Bellwald. Zu Anfang sollte es den Breithorn hoch gehen, mit 1600hm der Königsanstieg des Stoneman Glaciara.
Am Vortag:
Ich bin den Stoneman als offizieller Fahrer gefahren, das Starterpacket habe ich mir vorab im Internet reserviert. Abgeholt habe ich es am Vortag in einem Hotel in Breiten. Wie bei den Stonemans davor, habe ich mich für das Paket mit der Karte entschieden.
Start:
Los ging es um 6:30 Uhr in Lax bei bestem Wetter. Um auf die Strecke des Stonemans zu kommen ging es ein wenig der Hauptstraße entlang nach Grengiols. Ab hier ging es den Breithorn hoch und man wurde auch gleich mit einen knackigen Anstieg begrüßt.
Königsanstieg Breithorn:
In Grengiols fuhr man eine Teerstraße hinauf, gesäumt von alten historischen Häusern. In endlosen Serpentinen, 15 an der Zahl, ging der Weg nach kurzer Zeit in einen gut zu befahrenden Forstweg über, um dann oberhalb der Baumgrenze etwas rauher zu werden. Insgesamt gut zu fahren mit wenig Schwierigkeiten und mit durchschnittlich 9% Steigung.
Im oberen Teil boten sich fantastische Ausblicke auf den morgen zu befahrenden Teil der Strecke, die Fiescheralp und die Bettmeralp. Nach 2,5h war die Stempelstelle erreicht, die Königsetappe war erklommen! Hier tat sich eine tolle Sicht auf die vorher verborgenen Berge Richtung Italien auf.
Hier machte ich eine etwas längere Pause um mich dann auf die Abfahrt Richtung der Stempelstelle Binn zu machen.
Stempelstelle Binn:
Es ging einen gut zu fahrenden Forstweg hinunter, mit ausblicken auf die umgebene Bergwelt. Auf den Weg nach Heiligkreuz ging es ein Stück einem Fluss entlang, seitlich stürzte ein Wasserfall herab und zwischendurch tat sich immer mal wieder ein Blick auf die Stauseen auf. Bei bestem Wetter eine fantastische Abfahrt!
Ab Heiligkreuz wurde aus dem Forstweg eine Teerstraße, die bis zur Stempelstelle Binn führte. Ab dem Stausee gab es noch einen kleinen Anstieg von 70hm zu bewältigen. Zur Stempelstelle hin musste man die Teerstraße dann nochmal ein kurzes Stück verlassen.
Vom Breithorn bis nach Binn waren gute 16km zu fahren, zumeist bergab. Die Karte war dann schnell gestempelt und es ging weiter Richtung Stemplestelle Reckingen.
Stempelstelle Reckingen:
Direkt in Binn querte man die Binna, ein lohnenswerter Fotostop!
Dann ging es auf einer Teerstraße weiter herunter am Stausee vorbei. Dann nicht durch den Tunnel fahren, sondern die Umfahrung durch die Twingischlucht. Hier gab es neben der sehenswerten Wegführung und den Ausblicken in die Schlucht, einige Kunstinstallationen zu sehen.
Dann ging es wieder auf die Straße Richtung Ernen, mit seinem gut erhaltenem historischem Dorfkern. Von hier ging es der Rhone Stromaufwärts entlang, durch Mühlbach – mit einigen der ältesten Häusern der Schweiz – Richtung Reckingen. Der Weg an der Rhone war eher ein Forstweg, an einem Sonntag allerdings teilweise gut begangen. Insgesamt galt es 480hm, auf 22km zu bewältigen.
Das kurze letzte Stück ging der Hauptstraße entlang, die Stempelstelle liegt am Bahnhof in Reckingen. Die Stelle lud nicht unbedingt zum Verweilen ein, daher ging es bald weiter zur nächsten Stempelstelle in Bellwald. Diese liegt auf den gegenüberliegenden Hang.
Stempelstelle Bellwald:
Zuerst ein Stück die Hauptstraße zurück, dann bog der Weg ab und so ging es, bei schönen aber auch schweißtreibenden Sonnenschein, den Berg hinauf. In Niederwald ging der Weg in einen schmalen Pfad über, gesäumt von Tannen und Lerchen. Dieser führte dann bis hinauf nach Bellwald. Hier gab es schon mal die ein oder andere knackige Steigung, etwas machten sich sicherlich auch schon die gefahrenen Höhenmeter bemerkbar.
Es waren etwa 10km mit 450hm zu fahren. Die Stempelstelle in Bellwald lag an einem Parkplatz in der Nähe der Seilbahn. Dies sollte für heute der letzte Stempel sein, nun galt es nur noch nach Lax zurück zu fahren.
Zurück nach Lax:
Von Bellwald führte ein schöner Singletrail herunter, der weiter unten in einen technisch etwas schwieriger zu befahrenden Wurzeltrail über ging.
Ein schöner Abschluss für diesen Tag, die Reststrecke nach Lax führte über einen gut zu befahrenden Forstweg mit wenigen Höhenmetern. Zwischendurch querte man noch einen Fluss, eine willkommende Abkühlung.
In Lax angekommen gab es erstmal eine nette Erfrischung und es galt nur noch sich auszuruhen. Insgesamt ein schöner erster Tag, eine gute abwechslungsreiche Tourführung und tolle Eindrücke!
Hier geht es weiter zum zweiten Tag!












